15.02. Tag des Regenwurms

Es gibt einen Tag zu Ehren des Regenwurms. Am 15. Februar ist dieser Tag, der im Jahr 2005 von Naturschützern eingeführt wurde. Mit ungefähr 50 Arten in Österreich ist unser heimischer Regenwurm gut in unseren Gärten vertreten. In guten, gesunden, humusreichen Böden können 100 bis 500 Regenwürmer pro Quadratmeter gezählt werden.

Vor 300 Jahren sprach man vom “regern Wurm” – eine Bezeichnung, die auf seine rege Tätigkeit unter der Erdoberfläche hinweist.

Immer mehr Leute erkennen wie wichtig es ist, auf gesunde Bodenqualität zu achten. Würmer spielen dabei eine, wenn nicht die, entscheidene Rolle. Die Belüftung und die Lockerung des Bodens, die krümelige Struktur  und die Produktion von wertvollen Ton-Humuskomplexen verdanken wir unseren Regen- und Kompostwürmern.

Der Wurm saugt aufgeschlossenes Material auf, um es dann in der Speiseröhre mit aus den Kalkdrüsen austretendem Calziumcarbonat (Kalk) zu vermischen. In seinem Darm vermehren sich Mikroorganismen stark, die dann mit dem Kot ausgeschieden werden und dann immer noch im Wurmhumus weiterarbeiten. Dies ist einer der Hauptgründe für die Wirkung des Wurmhumus.

Der Wurm

Am Fuß von einem Aussichtsturm
saß ganz erstarrt ein langer Wurm.

Doch plötzlich kommt die Sonn´herfür,
erwärmt den Turm und auch das Tier.

Da fängt der Wurm an, sich zu regen,
und Regenwurm heißt er deswegen.

Ein Gedicht von Heinz Erhardt